| Sicherheit als oberstes Gebot! | |||
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letzte Aktualisierung dieser Seite: September 2009 |
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Info für |
3F Piloten, 3F Feuerwehrleute, 3F Bodenkräfte (Ein Beitrag der Vertretung Henke in Erfurt)
Beim Umgang mit Feuer, beim Fliegen und hier neu beim Umgang mit Sprengmitteln gilt stets als oberstes Gebot: Sicherheit geht vor - alles muß risikolos sein!
Eine Vielzahl von Faktoren beeinflussen in der Praxis Wirksamkeit und Sicherheit. In jedem noch so kleinsten Detail aller 3F Komponenten drückt sich konsequent Schutz von Mensch und Material aus: Ausnahmslos weltweit anerkannte Bestandteile sind Grundlage der Sicherheit. Im Zusammenwirken gewährleisten lückenlos technische Maßnahmen, daß selbst bei Fehlern wie Falschbedienung oder überalterten Einsatzmitten keine Gefahr auftreten kann. Nachstehend eine kleine Auswahl dieser Faktoren. So Sie weitere Auskunft wünschen, bitten wir um Ihre Anfrage.
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Training |
Der wohl wichtigste Sicherheitsfaktor am Boden und in der Luft ist und bleibt der Mensch: Durch hinreichendes Training aller Handlungsabläufe werden Unsicherheit und Hast im Handeln optimal beseitigt. Die Notwendigkeit eines ausreichenden Trainings gilt für alle Beteiligten: Piloten, Bordtechniker, Sprengberechtigte wie des übrige Bodenpersonal.
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technische Sicherheitsfaktoren |
Sicherlich würde die detaillierte Darstellung an dieser Stelle das gebotene Maß um ein Vielfaches überschreiten - lassen Sie uns an dieser Stelle auf einige wiederholt gestellte Fragen eingehen.
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Sprengstoff-sicherheit |
Die Wenigsten haben wohl persönlich Erfahrungen im Umgang mit Sprengstoff, daher werden dazu hin und wieder Bedenken geäußert:
- Alle betroffenen Komponenten werden ausschließlich an Sprengberechtigte für Lagerung und Einsatz geliefert - eine internationale gesetzliche Forderung. Jeder Sprengberechtigte wird Ihnen bestätigen, daß bei sachgemäßem Umgang keinerlei Gefährdung besteht. - Wir freuen uns über das Statement der BAM zur Sicherheit, das wohl für Unerfahrene ausschlaggebend sein sollte. - Selbst wenn der Pilot einen Notabwurf machen muß und der ganze Sack vielleicht ungezündet ins Feuer fällt: Vom Sprengstoff geht die geringste Gefahr aus - schlechtesten falls würde er langsam mit verbrennen...
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Sicherheit in der Luft |
Sprengstoff Um es auf den Punkt zu bringen: - Es ist einfach technisch nicht möglich, die 3F Swiss Bomb zu sprengen, solange sie Kontakt zum Heli und der 3F Longline hat.
Unerwarteter Lastverlust Auch wenn es technisch ausgeschlossen ist - Explosion der Hakenlast: 50 m unter dem Heli verabschiedet sich unerwartet die Last: - Der Pilot hätte durch die Entlastung einen Ruck nach oben zu meistern wie wenn er die Last verloren hätte. - Die Geräusche der Maschine überdecken andere Geräusche. - Durch die nach unten und nach der Seite ausgerichtete Ausbreitungsrichtung der Löschwolke und den großen Abstand von 50 m kann der Pilot nicht einmal Wirkungen der Verblaswirkung registrieren.
Tiefflug über dem Feuer vermieden - Die bislang modernste Löschtechnik - Bambi Buckets - verlangt, daß dieser Wassersack relativ dicht über Feuer geöffnet wird, sonst wird aus dem Wasser nur wirkungslose Feuchtigkeit oder Dampf. - Bei zu geringer Flughöhe über dem Feuer ist eine Gefährdung des Helis samt Besatzung ist unbedingt zu beachten. - Es ist weiter zu beachten, daß bei ungünstiger Konstellation der Heli das Feuer sogar stärker anbläst als die Löschwirkung ausmacht.
Die 3F Swiss Bomb wird in wesentlich sicherer Höhe verflogen - ca. 500 bis 1.000 m über Grund sehen unsere Standards vor. - Dort sind keine Wipfel oder gefährliche Stromleitungen, die Piloten und Material gefährden könnten. - Aus dieser Einsatzhöhe ergibt sich bei entsprechenden Helis sogar eine gute Nachtflugmöglichkeit - nachts sind die Löschwirkungen allgemein vielfach höher als bei Tage.
Standschwebe dicht über offener Wasserfläche Beim Füllen der Bambi Buckets wirbelt der Heli das Wasser unter sich auf. Nicht zu unterschätzen: Flame out - Gefahr für den Heli durch aufgewirbeltes Wasser, mancher Heli könnte empfindlich sein, Bei 3F Systemen ist keine Standschwebe dicht über Wasser vorgesehen - eine vermiedene Gefährdung.
Flame out - Gefahr durch die Aerosolwolke unter dem Heli? Die 3F Long Line ist selbst 50 m lang - die Ausbreitung der 3F Löschwolke nach oben ist sehr viel geringer (diese ist auf seitliche Ausbreitung optimiert). Im Einsatzfall ist 3F Swiss Bomb jedoch schon mehrere Sekunden vom Heli gelöst und gefallen (Delay-Zünder), so daß der Pilot keine Möglichkeit hat, diese Wolke zu erreichen, bevor sie am Boden liegt.
Gefährdung durch die leere Long Line?
Die 3F Long Line hat selbst ohne Zusatzausrüstung ein hinreichendes Eigengewicht und Struktur, daß sie mit Sicherheit auch bei 150 km/h nicht vom Heli angesaugt werden kann.
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Sicherheit am Boden |
Im Umgang mit 3F Systemen geschultes Personal wollen wir bitte als 3F Team-Mitglied bezeichnen.
Systemcheck vor Lastflug Vor Ort ist jedes 3F Team Mitglied in ein Transpondersystem eingeschlossen, desgleichen alle entscheidende Technik (z. B. 3F Long Line, 3F Swiss Bombs, etc.). Wenn die 3F Swiss Bomb bereits mit der 3F Long Line verbunden ist erfolgt ein abschließender Check, u. a. aller Transponder: Erst mit erfolgreichem Check erhalten Bodenpersonal durch ein Lichtsignal an der 3F Long Line und die Helibesatzung durch eine Kontrollleuchte im Cockpit das "ready", erst dann kommt vom Boden per Funk "ready for take off".
Training Wie oben schon erwähnt: Auch alles am Boden beteiligte Personal - Feuerwehrleute, Angestellte der Forstwirtschaft, Sprengberechtigte... - sind trainiert.
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Bei mangelnder besserer Erfahrung geht man
natürlich von einer Gefährdung der Menschen nahe der Abwurfstelle aus.
Lassen Sie ein Foto diese Frage beantworten, bei sich ein sehr erfahrenes 3F Team Mitglied in unmittelbarer Nähe der Sprengwolke aufhält. |
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Der Pilot
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Der Pilot ein zertifiziertes Mitglied des weltweit operierenden 3F Spot Monsoon - Teams Er kann nicht nur eine 3F Long Line incl. 3F Swiss Bomb fliegen und präzise abwerfen, sondern sich jederzeit im Netzwerk mit Kollegen Erfahrungen austauschen! |
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Feuerwehrleute |
Die Aufgabe der anrückender Feuerwehr hat sich verändert:
Stundenlanges Stehen beim Benässen der Brandränder ist anstrengend. Eiliges Schlauchziehen beim Suchen und Löschen der verbliebenen Brandnester ist wohl auch nicht leicht, sollte dafür aber schneller vorbei sein...
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